Ein Arschtritt von der Zeit

Ihr kennt das sicher auch: Man hat so seine Hobbies und Projekte die man gerne machen möchte, Job und Hausarbeit um die man sich kümmern muss und Freunde sowie Familie, die auch noch beachtet werden wollen. Zusätzlich will man ja auch noch manchmal seine Ruhe und einfach chillen, richtig? Und das würde auch alles super in Ordnung gehen, WENN DA NICHT DIESE BESCHISSENE ZEIT WÄRE!!!

Nun mal echt, der Tag hat nur 24 kurze, olle Stunden und davon muss man im Normalfall, wenn man glücklicherweise eine Arbeit hat, auch noch mindestens 8 Stunden ackern gehen. Dann will man ja auch noch mal pennen um den Ackerakku aufzuladen und das sollten ja schon mindestens 6-8 Stunden sein. Dann fallen noch Hausarbeit, sonstige Erledigungen, Arbeitsweg, Fressen und Klobusiness an. Da bleibt ja nix mehr übrig!!! Wo soll man denn da noch Freizeit reinquetschen?

Genau das Problem habe ich gerade mal wieder im Ultramaß, wegen eines neuen Jobs. Bei dem bisschen Zeit was da bleibt könnt ich, wenn ich zum Sport will, gerade mal hinfahren, mich umziehen, das erste Gerät im Studio kurz angucken und müsste schon wieder los. Das ist doch Kacke!

Im Moment muss ich auf so viele Dinge verzichten, ich will hier nicht rumheulen, denn manchmal ist das eben so, aber irgendwie fühlt man sich in so einem Fall sehr erdrückt. Geht euch das auch so?

Ich habe aber mein Problem erkannt… denke ich. Das liegt an den Prioritäten! Wenn man so wenig Zeit hat, muss man eben ordentlich priorisieren. Dann eben mal weniger ausruhen, unnützes Surfen und rumeiern sein lassen und DAS tun was man sich vorgenommen hat. Und am Zeitmanagement arbeiten. Vielleicht kann man ja Dinge verbinden- ich schreibe das hier zum Beispiel gerade in der U-Bahn.

Ich denke, dass man mit ein bisschen Anstrengung und Willen viel mehr von dem schaffen kann, was man machen will, auch wenn man wenig Zeit hat. Daran muss man einfach arbeiten…

Guten Appetit

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